KRAV MAGA – Close Combat System

Krav Maga ist ein lebendiges System, das sich ständig weiterentwickelt und nach noch besseren Lösungen sucht. Die einzig und alleinige Wahrheit gibt es nicht.

Deshalb stellen wir auch nicht den Anspruch, diese gefunden zu haben. Die Behauptung, dass es die ultimative Vorgehensweise gibt – sozusagen eine universelle Lösung, mit der jeder Erfolg hat – ist selten seriös. Unserer Erfahrung nach muss ein vernünftiges Selbstverteidigungssystem variabel genug sein, damit jeder die individuell auf ihn zugeschnittene Lösung finden kann. Wenn eine Person einen bestimmten technischen Ablauf aufgrund anatomischer Gegebenheiten nicht erlernen kann, dann bringt es nichts, wenn sie diese immer und immer wieder üben muss, nur weil das System diese Technik für besonders wertvoll erachtet. Viel sinnvoller ist es, ein Alternativkonzept anzubieten, das auf die persönlichen Fähigkeiten Rücksicht nimmt, d.h. das System muss auf die individuellen Belange der Person angepasst werden, und nicht umgekehrt.

Krav Maga bietet mit dieser Flexibilität auch Menschen mit eventuell benachteiligenden anatomischen Voraussetzungen eine Chance.

  • Deeskalation und Kommunikation
  • Selbstverteidigung ohne und mit eigenen Waffen gegen einen oder mehrere Angreifer
  • Verteidigung gegen einen oder mehrere Angreifer in verschiedenen Distanzen und Lagen
  • Szenarien- und Rollentrainings mit Schutzanzügen
  • Überwältigungs-, Fixier- und Transporttechniken
  • Rechtliche Aspekte des Notwehrrechts und der Notwehrüberschreitung
Design

Ziele von KRAV MAGA

Krav Maga ist entwickelt worden, um Menschen möglichst schnell in die Lage zu versetzen, Aggressionen jeder Art zu bewältigen. Deshalb haben auch körperlich unterlegene Frauen und Männer mit diesem System die realistische Chance, eine Bedrohung unbeschadet zu überstehen.

Durch Krav Maga wurde das ursprüngliche Selbstverteidigungssystem der israelischen Polizei- und Militäreinheiten in wesentlichen Teilen für den zivilen Bereich modifiziert. Diese Anpassung an die Erfordernisse der Gegenwart führten zu Krav Maga, dem hocheffizienten und extrem praxisorientierten Selbstverteidigungssystem, in welchem heutzutage die israelischen Sicherheitskräfte ausgebildet werden.

Krav Maga (israelisch für “Kontaktkampf”) bedeutet Überlebenskampf gegen einen oder mehrere eventuell bewaffnete Angreifer in beliebiger Distanz. Ziel ist nicht der Sieg über einen Gegner, sondern das Meistern jeglicher Aggression und das Überleben von extremen Bedrohungen. Deshalb verzichtet Krav Maga auf artistische Elemente und schöne Techniken. Die Basis des Systems bilden natürliche, bei jedem bereits vorhandene Reflexe. Diese müssen nicht erst langwierig eintrainiert werden und sind auch unter extremem psychischen Druck schnell abrufbar. Die Reflexe werden durch direkte, einfache und effiziente Techniken ergänzt. Damit ist eine möglichst schnelle Beendigung der Aggression gewährleistet.

Ursprung

Krav Maga wurde vor ungefähr 40 Jahren von Imi Lichtenfeld für die israelische Armee entwickelt und zählt heute zu den modernsten Selbstverteidigungssystemen.

Sliders
Krav Maga ist Bestandteil der Ausbildung der israelischen Sicherheitskräfte, dem Militär, dem Mossad und der Polizei und wird auch in zahlreichen öffentlichen Schulen Israels unterrichtet.

Das System wurde entwickelt, um innerhalb kürzester Zeit höchstes Niveau zu erreichen und wird ständig aktualisiert. Krav Maga beinhaltet auch die Entwicklung der Fähigkeit, gewalttätige Situationen unter psychischem Druck zu meistern.

Krav Maga konzentriert sich auf die Stärkung von Selbstvertrauen, Verteidigungsbereitschaft und geistige sowie körperliche Fitness.

Weltweit erlernen Privatpersonen, Polizisten und Militärs dieses System. Zu den Benutzern gehören folgende Organe: American Federal Bureau of Investigation (FBI), Australian Federal Police, Israeli Defense Forces , US Beverly Hills Police Department, Finnish Paratroopers, US Drug Enforcement Administration (DEA).

Krav Maga ist kein Kampfsport sondern rein zweckorientierte Selbstverteidigung mit dem Ziel, mit minimalem Aufwand und reflexartig anzuwendenden, einfachen Techniken maximalen Erfolg zu erreichen.

Kein Kampfsport

Das Krav Maga Selbstverteidigungssystem ist ein progressives Kampfsystem für die Verteidigung auf der Straße. Es ist ein absolut radikales, direktes, zweckgebundenes und äußerst effektives Verteidigungsprogramm mit ultimativen, einfachen, in kurzer Zeit zu erlernenden Straßenverteidigungstechniken.

Options

Neben diesen Techniken wird größter Wert auf die Verinnerlichung und Umsetzung der Kampfprinzipien gelegt. Dazu gehört auch eine besondere psychische Situationsschulung.

Gelehrt werden bestimmte Abwehr-, Box-, Tritt-, Ellenbogen- und Knietechniken, Schock- und Hebeltechniken sowie effektive Bodenkampftechniken. Bei Krav Maga kommt es nicht auf die Schönheit der Bewegung an, es zählt lediglich die Effektivität. Das System trainiert möglichst realitätsnahe Selbstverteidigungssituationen. Der Wirklichkeitsbezug wird durch Nachstellen von realitätsnahen Situationen vermittelt. Ebenso wird die verbale Situationsbewältigung trainiert, denn viele Situationen lassen sich ohne Gewalt lösen.

Krav Maga ist ein absolut zeitgemäßes und realistisches Kampfsystem. Das heißt, es werden alle Distanzen gelehrt. Auch das Umsetzungspotential der Techniken wird so realistisch wie möglich geschult, unter Berücksichtigung der psychischen Stressfaktoren, welche bei einem Angriff entstehen. Es ist ein ideales und der westlichen Mentalität angepasstes Selbstverteidigungssystem, und somit bestens auch für den zivilen Bereich geeignet.

Alle Infos zum Training >

Schnuppertraining war super! Die Trainer sind so gut wie möglich auf jeden einzelnen eingegangen. Man hatte Spaß an der Sache und nahm schon ein paar Dinge mit nach Hause!
Alle waren sehr nett und freundlich und sind so gut es geht auf jeden einzelnen eingegangen und haben versucht uns Krav Maga näher zu bringen.
Manuela, Schnuppertraining (Mai 2014)

Wer sollte KRAV MAGA trainieren?

Durch das Erlernen eines Selbstverteidigungssystems werden verschiedene Dinge erreicht. Zunächst hat man die Möglichkeit, sich gegen Aggressionen zur Wehr zu setzen. Dieses wiederum erhöht das Selbstvertrauen. Man fühlt sich nicht hilflos allem ausgesetzt, was einem widerfahren kann. Die Überwindung der Angst und die damit gewonnene Selbstsicherheit erhöht die Lebensqualität des Einzelnen. Man kann Gefahrensituationen realistischer einschätzen und wird in die Lage versetzt, in solchen Situationen vernünftig, d.h. der Lage angepasst, zu reagieren. Dies trifft nicht nur für den Fall einer direkten Bedrohung zu. Auch im Falle der Hilfeleistung bei der Bedrohung anderer (was allgemein als Zivilcourage bezeichnet wird) leistet eine Ausbildung in Krav Maga eine wertvolle Hilfestellung.

Man lernt, Gefahrensituationen vernünftig einzuschätzen, und kann dann auch entscheiden, ob es sinnvoller ist, direkt einzugreifen oder die Polizei zu informieren. Man erlernt daher durch diese Erweiterung der Kenntnis schlicht und einfach, besser und angemessener helfen zu können.

Ein weiterer positiver Effekt ist, dass durch eine Schulung der Selbstverteidigungsfähigkeit die Wahrscheinlichkeit, selbst Opfer zu werden, sinkt!

Die Erfahrung zeigt, dass Personen, die einen selbstsicheren Eindruck machen, seltener Opfer eines Gewaltverbrechens werden als andere. Sollte es jedoch trotzdem zu einer Notwehrsituation kommen, so hat diese Person realistische Chancen, unbeschadet aus der Situation herauszukommen.

Krav Maga wurde entwickelt, um auch untrainierte Menschen innerhalb kürzester Zeit auf ein hohes Niveau in der Selbstverteidigung zu bringen. Dadurch ist es, unabhängig von Alter und Geschlecht, für jeden erlernbar. Unterschiedliche körperliche Voraussetzungen sind kein Problem. Ebenso ist es nicht notwendig Erfahrungen im Kampfsport oder besondere körperliche Fitness mitzubringen.

Krav Maga vereint Techniken aus den Bereichen Kick-/Thaiboxen, Mixed Martial Arts, Judo, Jiu-Jitsu sowie auch zahlreiche Techniken aus weniger bekannten Kampfsportarten. Das System soll die natürlichen menschlichen Reflexe so schulen, dass sie in bedrohlichen Situationen jeglicher Art effektiv eingesetzt werden können. Bei Krav Maga müssen keine speziellen Abläufe eingehalten werden; die gelernten Grundbewegungen werden lediglich mit anderen dynamischen Zügen kombiniert. Diese Improvisationsfreiheit erlaubt es, sich der betreffenden Situation schnellstmöglich anzupassen. Neben den Grundbewegungen lehrt Krav Maga auch Techniken gegen einen oder mehrere bewaffnete Angreifer. Besonderes Gewicht wird beim Krav Maga Training auf Schnelligkeit, Durchhaltevermögen, Stärke, Genauigkeit, Koordination und Stressresisdenz gelegt.

Bei der Entwicklung von Krav Maga wurde dem Anspruch Rechnung getragen, Schüler innerhalb kürzester Zeit auf ein hohes technisches Niveau zu führen. Diesbezüglich steht Krav Maga im Gegensatz zu traditionellen Kampfsportarten, die dem Schüler erst nach jahrelangem Training das Erlernen von fortgeschrittenen Techniken ermöglichen. Das System ist für Erwachsene jeden Alters erlernbar; unterschiedliche körperliche Verfassungen sind insofern kein Problem, als jeder Schüler das Training auf dem ihm entsprechenden Niveau beginnt. Damit wird erreicht, dass die Selbstverteidigungstechniken einem sehr breiten Publikum zugänglich gemacht werden können und nicht einer Elite vorbehalten sind. Schließlich kann jede/r Opfer eines Angriffs werden. Einen hohen Stellenwert hat im Krav Maga Training das Vermeiden von Verletzungen.

Design

Flexibel

Ursprünglich wurde Krav Maga rein für militärische Zwecke entwickelt, und dieses Selbstverständnis hat es bis heute noch in Israel. Krav Maga hat sich von dieser einzigen Zielgruppe hin zu verschiedensten Personengruppen entwickelt. Insofern liegt der Unterschied zwischen Krav Maga, wie es vor Jahrzehnten von Imi Lichtenfeld entwickelt wurde, und Krav Maga heute darin, dass wir mit dem derzeitigen Krav Maga ein zeitgemäßes, den westlichen Gegebenheiten angepasstes Selbstverteidigungssystem für Jedermann und -frau haben.

Vieles verändert sich im Laufe der Zeit, so auch Krav Maga. Da Krav Maga kein traditionelles System ist, muss es sich weiterentwickeln. Starre Systeme, die noch so wie vor Jahrzehnten oder gar Jahrhunderten in ihrer Tradition und Form bestehen, stehen nicht auf dem selben Stand wie Systeme, die sich der Zeit und den Gegebenheiten anpassen müssen. In der heutigen Zeit verändern sich Gefahrensituationen, Waffen, Gesetze und viele andere Rahmenbedingungen ständig.

Klare Informationen vom Empfang, Gespräch im Seminarraum brachte interessante Hintergrundinformationen.
Beide Trainer haben sich sehr gut darum gekümmert, dass wir die Übungen korrekt ausführen und wirkten sehr kompetent.
Jonathan, Schnuppertraining (Juli 2014)
Sliders

So wie Fahrzeuge, die vor 50 Jahren gebaut wurden, heute einfach nicht mehr den heutigen Sicherheitsstandards entsprechen, so muss sich auch ein Selbstverteidigungssystem wie Krav Maga laufend weiterentwickeln und immer wieder verändern, um den Anspruch auf Realitätsnähe und Praxisbezogenheit erheben zu können.

Aber nicht nur Technik und Taktik müssen sich anpassen, auch Trainingsmethodik und zielgruppenorientierter Unterricht sind maßgeblich. Krav Maga ist und war von Anfang an ein System, welches auf die einzelnen Zielgruppen zugeschnitten werden kann (z.B. Frauen, Kinder, Polizei, Pflegepersonal, Sicherheitspersonal, Busfahrer uvm.). Nicht der Mensch muss sich an das System anpassen, sondern das System an den Menschen. Keine starren, fix vorgegebenen Bewegungsabläufe, sondern für den Einzelnen individuelle zugeschnittene Verteidigungsmethoden sind ausschlaggebend. Darum unterscheidet sich Krav Maga nicht nur in vielen Einzelheiten sondern auch im Ganzen von anderen Systemen.

Effektiv

Staatliche Polizei- oder Vollzugsbeamte sowie private Sicherheitsdienstmitarbeiter sind bei ihrem täglichen Dienst immer häufiger Konfliktsituationen mit aggressiven und gewalttätigen Kontrahenten ausgesetzt. Sie sollen diesen Situationen angemessen und verhältnismäßig begegnen, aber auch, sollte es nötig sein, sich selbst oder andere in Notwehrsituationen effektiv verteidigen können. Krav Maga, das Selbstverteidigungssystem der israelischen Polizei- und Sicherheitskräfte, bietet hierfür die entsprechenden Grundlagen.

Options

Krav Maga basiert auf natürlichen Reflexen, ist nicht trainingsaufwendig, überaus effektiv und innerhalb kürzester Zeit erlernbar. Die Intensität der Verteidigung richtet sich nach der Aggression des Angriffs, es wird also konsequent nach dem Prinzip des Mindesteingriffs und der Verhältnismäßigkeit vorgegangen.

Auch spontane Angriffe mit körperlicher Gewalt, Messern oder Waffen sind Gegenstand des Kurses, ebenso wie Zugriffstechniken und wirksame Polizeigriffe. Alle Techniken werden auch im Team geübt, da gerade Vollzugsbeamte mehr Wert auf Teamarbeit (speziell auf dem Gebiet der Zugriffstechniken) legen sollten.

Modern

Krav Maga ist ein modernes und rationales System, das auf die westliche Mentalität zugeschnitten ist. Neue Erkenntnisse der Trainingslehre werden berücksichtigt. Basis des Trainings ist nicht die Tradition, sondern die Effizienz in Bezug auf den Einzelnen. Traditionelle Riten oder esoterische Betrachtungsweisen, wie sie in manchen asiatischen Kampfkünsten vorzufinden sind, gibt es in Krav Maga nicht. Wir legen keinen Wert auf irgendeine Form des Personen- oder Graduierungskultes. Der Instruktor ist die Person, die bei der Erweiterung der persönlichen Selbstverteidigungsfähigkeiten behilflich ist und sieht sich als Partner des Trainierenden und nicht als dessen Meister. Wichtig ist uns ein vernünftiger, persönlicher Umgang miteinander und gegenseitiges Verständnis in einer möglichst angenehmen Trainingsatmosphäre.

Unser Trainerteam >

Kampfsport oder Selbstverteidigung

Krav Maga ist ein lebendiges System, das sich ständig weiterentwickelt und nach noch besseren Lösungen sucht. Die einzig und alleinige Wahrheit gibt es nicht.

Deshalb stellen wir auch nicht den Anspruch, diese gefunden zu haben. Die Behauptung, dass es die ultimative Vorgehensweise gibt – sozusagen eine universelle Lösung, mit der jeder Erfolg hat – ist selten seriös. Unserer Erfahrung nach muss ein vernünftiges Selbstverteidigungssystem variabel genug sein, damit jeder die individuell auf ihn zugeschnittene Lösung finden kann. Wenn eine Person einen bestimmten technischen Ablauf aufgrund anatomischer Gegebenheiten nicht erlernen kann, dann bringt es nichts, wenn sie diese immer und immer wieder üben muss, nur weil das System diese Technik für besonders wertvoll erachtet. Viel sinnvoller ist es, ein Alternativkonzept anzubieten, das auf die persönlichen Fähigkeiten Rücksicht nimmt, d.h. das System muss auf die individuellen Belange der Person angepasst werden, und nicht umgekehrt.

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